Am Vorabend der Weltrevolution, Mann & Benesch

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Am Vorabend der Weltrevolution: Moskaus Strategie für die Neue Weltordnung

von Torsten Mann und Alexander Benesch

Dieses Buch fasst zusammen, dass der Kommunismus vor einem Vierteljahrhundert nicht untergegangen ist, sondern unter Beibehaltung seiner Ziele lediglich eine planmäßige Umgestaltung seiner Methoden vorgenommen hat. Diese Umgestaltung (»Perestroika«) war schon in den 1920er Jahren von Lenin konzipiert worden und wurde in den 1950er Jahren von der KPdSU in eine Langzeitstrategie integriert, deren Höhepunkt die Errichtung einer sozialistischen »Neuen Weltordnung« darstellt, die von einer globalisierten Räteregierung in Gestalt der UNO planwirtschaftlich kontrolliert werden soll. Die Autoren Torsten Mann und Alexander Benesch erläutern den gegenwärtigen Stand dieser Langzeitstrategie und erklären, welche Bedeutung die aktuellen weltpolitischen Entwicklungen vor ihrem Hintergrund haben:

  • Präsident Putin als »Retter des christlichen Abendlandes«
  • Warum Moskau gegen die »linksliberale Dekadenz« vorgeht
  • Die Eurasische Sowjetunion »von Wladiwostok bis Lissabon«
  • Der neue Kalte Krieg zwischen Ost und West
  • Was die »Einkreisung Russlands« wirklich bedeutet
  • Warum die BRICS-Gruppe den neuen Ostblock darstellt, den die »Krise des Kapitalismus« zur wirtschaftlichen Basis einer sozialistischen »Neuen Weltordnung« machen soll
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Kundenbewertungen für "Am Vorabend der Weltrevolution, Mann & Benesch"
27.06.2017

Pflichtkauf

Wenn mich jemand fragen würde, welche die fünf wichtigsten Sachbücher überhaupt seien, wäre dieses Buch eines, das ich nennen würde. Sowohl für naive BRICS-Fans (ob links, konservativ oder libertär) als auch für die unpolitische Masse ist es eine Pflichtlektüre. Mein Tipp für alle, die etwas Positives bewirken möchten: Kauft es euch mehrmals und verteilt es in öffentlichen Bücherschränken.

Detailliert und mit einem Endnotenapparat versehen akademisch sauber legen die Autoren dar, wie Gorbatschows "Perestroika" und "Glasnost" Täuschungen waren, die Teil der schon Jahrzehnte zuvor von KGB-Überläufern offengelegten sowjetischen Langzeitstrategie zur Destabilisierung und Demoralisierung des Westens und Errichtung einer global-ökokommunistischen Räteregierung waren; wie es Putin gelang, Konservative und Libertäre im Westen über die wahre Natur Sowjetrusslands zu täuschen und wieso die BRICS-Gruppe den neuen Ostblock darstellt.

Allerdings kennt Alexander Benesch auch die Forschungen von Antony C. Sutton gut, die belegen, wie die Sowjetunion von westlichen Korporatisten-Bankern aufgebaut wurde. Torsten Mann hingegen – und hier ist nun etwas sachliche Kritik angebracht – scheint nicht wahrhaben zu wollen, dass der Marxismus ursprünglich aus dem Westen kommt und von westlichen Organisationen wie der Fabian Society großgemacht wurde. Hier ist Benesch, der aus dem klassischen Ost-West-Denkmuster ausbricht, Mann einen Schritt voraus. Auch den Freihandel (eine urliberale Forderung) als Kind des Kommunismus darzustellen, das westliche Fiat-Money-Geldsystem von jeder Schuld an der Finanzkrise freizusprechen, Gladio und „9/11 Inside Job“ als Lügen bezeichnen und die Internierung von antiamerikanischen Verschwörungstheoretikern zu fordern, schüttet leider das Kind mit dem Bade aus.

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