Politische Ponerologie - Die Wissenschaft über das Böse

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Produktinformationen "Politische Ponerologie - Die Wissenschaft über das Böse"

Politische Ponerologie

Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke

Autor:Dr. Andrzej M. Łobaczewski

Auflage Dritte Auflage, 2014
Format A5, farbig, 368 Seiten, Taschenbuch

 

Das erste Manuskript dieses Buches wanderte im kommunistischen Polen ins Feuer, wenige Minuten bevor die Geheimpolizei erschien. Die zweite Kopie — von Wissenschaftlern unter widrigsten Bedingungen der Gewalt und Unterdrückung aufs Neue zusammengestellt — wurde via Kurier an den Vatikan gesandt. Doch der Empfang des Manuskripts wurde nie bestätigt, alle wertvollen Inhalte waren verloren.

Im Jahr 1984 wurde die dritte Kopie vom letzten überlebenden Wissenschaftler, Dr. Andrzej M. Łobaczewski, aus dem Gedächtnis niedergeschrieben. Zbigniew Brzeziński verhinderte die Veröffentlichung dieser Kopie.

Nachdem das Buch ein halbes Jahrhundert lang unterdrückt wurde, ist es nun endlich verfügbar.

Politische Ponerologie ist in seiner klinischen und nüchternen Beschreibung der Natur des Bösen schockierend. In seinen literarischen Textstellen ist es aber auch ergreifend, wenn der Autor die immensen Leiden jener Wissenschaftler beschreibt, die von der Krankheit, die sie untersuchten, angesteckt oder gar von ihr vernichtet wurden.

Politische Ponerologie analysiert Gründer und Unterstützer von politisch unterdrückenden Regierungen. Łobaczewski untersucht Faktoren, die zusammenwirken, wenn Menschen sich gegenseitig unmenschlich behandeln. Moral und Menschlichkeit können den Raubzügen des Bösen nicht lange standhalten. Das einzige Mittel gegen das Böse und seine hinterlistige Vorgehensweise einzelnen Menschen und Gruppen gegenüber ist das Wissen um seine Existenz und sein Wesen.

Merkmale der 1. Auflage im Vergleich zur Online-Version:

  • Komplett überarbeitet und korrigiert
  • Nach der englischen Buchfassung ergänzt
  • Fußnoten
  • Literaturverzeichnis deutscher Bücher
  • Umfangreiches Stichwortverzeichnis
  • 380 Seiten insgesamt

Merkmale der 2. Auflage (2012):

  • ISBN 978-2-916721-30-9
  • Druckfehler der 1. Auflage behoben

Merkmale der 3. Auflage (2014):

  • ISBN 978-2-916-721-69-9
  • Geringfügige Korrektur der Übersetzung
  • Vorwort der Übersetzer
  • Neuer Textsatz
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Kundenbewertungen für "Politische Ponerologie - Die Wissenschaft über das Böse"
27.02.2016

Im Großen und Ganzen empfehlenswert

Das Buch habe ich an Weihnachten 2014 geschenkt bekommen, tatsächlich aber erst kürzlich begonnen zu lesen und heute (27.02.2016) bin ich schließlich damit fertig geworden.

Es enthält unfassbar wichtige, wissenschaftlich fundierte und für die Praxis relevante Informationen. Sprachlich ist es auf einem sehr hohen Niveau gehalten (inklusive vieler Fremdwörter und Fachbegriffe), sodass es meines Erachtens für ein tieferes Verständnis nötig ist, es zwei- oder dreimal gründlich zu studieren, was ich auch tun werde.

Leider betont der Autor immer wieder die Unterscheidung zwischen realexistierendem Sozialismus, welcher von Anfang an durch Pathokraten unterwandert worden sei, und dem ideellen marxistischen Konzept, welches er nicht für grundsätzlich schlecht befindet und in seiner "Vision für die Zukunft" (letztes Kapitel) auch miteinfließen lässt.

Darüber lässt sich anhand des fantastischen restlichen Inhaltes leicht hinwegsehen. Völlig indiskutabel sind aber die tendenziösen Anmerkungen des Herausgebers in den Fußnoten, der die Ausführungen des Autors ausschließlich auf die „neokonservative“ US-Regierung Bushs und auf Israel anwendet und geradezu so tut, als seien die USA und Israel die einzigen Pathokratien der Gegenwart. Dabei lässt er Hetze gegen „Neoliberalismus“ mit einfließen - ein klassischer linker Kampfbegriff. Dass in der weiterführenden Literatur ein Buch des Antisemiten Kevin MacDonald angeführt wird, halte ich auch für höchst problematisch.

Man sollte daher beim Lesen das Beiwerk des Herausgebers (dessen Vor- und Nachwörter sowie die Fußnoten) ignorieren und sich auf den ursprünglichen Text des Autors fokussieren, dann erhält man ein brilliantes Buch mit lediglich kleineren Schwächen.

Kaufempfehlung von mir!

02.11.2015

Prinzipiell richtiges falsch(!) geschrieben.

Das Buch behandelt ein wichtiges Thema, das unbedingt weiter verbreitet werden sollte, doch eben diesen Zweck erfüllt das Buch leider nicht!

Zunächst ein Lob auf den Inhalt des Buches: Die Betonung der Wichtigkeit der Sprache, das Vorstellen verschiedener psych. Störungen und die Beschreibung deren Wirkung sind rein Inhaltlich akzeptabel.

Jedoch ist das Buch meiner Meinung nach in seiner Ausdrucksweise EXTREM schlecht geschrieben.
Viele Erläuterungen werden nur theoretisch umschrieben, Beispiele sind zu selten und fehlen an den richtigen Stellen und selbst einfachste Gedankengänge werden durch diese Schreibart unnötig verkompliziert.

Zudem sind die Meisten Vorgestellten Teilaspekte selbst durch logisches denken erschließbar.

Würde ich in diesem Buch den Rotstift ansetzten würde ich vermutlich ein Drittel aller Wörter streichen, da sie nicht zur (Er-)Klärung der Sachverhalte beitragen.

Insgesamt gebe ich dem Buch aufgrund des Themas eine positive Bewertung - welches eigentlich ein einer "Kampfschrift" besser Platz gefunden hätte. Vielleicht hat Alex ja in seinem Anlauf mehr Glück gehabt.

22.06.2015

Verstanden

Das Buch hat einem Freund von mir geholfen seinen skrupel- und gewissenlosen Vater zu verstehen.

24.08.2013

Ein einzigartiges Buch für ein Verständnis des Phänomens des Bösen

Der Klappentext mit dem Verweis auf die Jahrzehnte lange Unterdrückung der Veröffentlichung durch Vatikan, USA und Sowjet-Polen machten mich nicht unbedingt neugierig, sondern eher ablehnend diesem Buch gegenüber. Ich vermutete Boulevard. Denn wenn das Buch eine Art Heiliger Gral sein soll und tatsächlich so brisant wäre, warum wird es dann in einem "komischen" Verlag mit der kitschig-verklärten Bezeichnung "Rote Pille" veröffentlicht? Da mich aber die Bücherauswahl hier im Recentr-Shop noch nie enttäuscht hat und Alex Benesch immer wieder auf die Bedeutung der Psychologie für ein Verständnis gesellschaftlicher Prozesse rumreitet und sich sogar in dem Punkt mit Alex Jones richtig anlegt, habe ich das Buch hier bestellt und gelesen.

Eines vorweg: das Buch ist alles andere als Boulevard. Ganz im Gegenteil, es basiert auf Wissenschaft und seiner Methoden. Der Autor Lobaczewski komprimiert komplizierte Gedankengänge und benutzt viele Fremd- und Fachwörter, was das Lesen nicht einfach macht. Man merkt jedoch schnell, dass er das nicht tut um sich als Experte zu generieren.

Wer sich an das nicht leicht zu lesende Buch wagt, wird auch noch mit relativ "langweiligen" ersten hundert Seiten "bestraft". Denn hier beschreibt der Autor Konzepte auf Meta-Ebene, die Einfluss auf die individuellen und gesellschaftlichen Denkprozesse haben. Wer durchhält und weiterliest wird aber dann mehr als belohnt.

Der Autor beleuchtet pathologische Psychen, benennt und beschreibt unterschiedliche Ausprägungen und bespricht seine Bedeutung für das Böse sowie seinen Einfluss auf normale gesunde Menschen. Seine überzeugende These lautet dabei, dass psychische Pathologien das gesunde psychische Substrat anderer Menschen infizieren kann - ähnlich den Viren bei einer Grippe. Statistisch gesehen macht der natürliche Anteil dieser (infektiösen) psychisch-pathologischen Menschen zwischen 5% bis 9% in normalen Gesellschaften aus. Mit Ponerologie (Titel des Buches) bezeichnet er also die Wissenschaft des Bösen, beschreibt als Ursachen psychologische Pathologien und stellt den Prozess der Infektion ganzer Gesellschaften durch pathologische Führer und Politiker dar. Als Folge entstehen Gesellschaftssysteme, die er als Pathokratien bezeichnet und die expansionistisch auf ihre Bürger und andere Länder wirken.

Politische Ponerologie ist ein einzigartiges Buch und für ein Verständnis gesellschaftlicher Systeme aus Geschichte und Gegenwart unerlässlich. Gerade die nüchterne Art der Reduktion des Bösen auf pathologische Psychen erlaubt den Leser ziemlich schnell eigene Analysen, ohne ins fruchtlose Moralisieren abzurutschen.

Es ist eine unbedingte Empfehlung und egal welche Mühen es kostet durchzuarbeiten, es ist es Wert.

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